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Stadtteile von Barcelona im Überblick sowie Wissenswertes über sie

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Die Stadtteile Barcelonas

 

Barcelona ist in 10 Bezirke (distritos) aufgeteilt, die wiederum in mehrere Stadtteile (barrios) unterteilt sind. Jeder Stadtteil hat seinen eigenen Charakter in Form von beeindruckenden Straßengrundrissen, Architektur, dem Leben auf den Straßen und der Geräusch- und Geruchkulisse.

 

Stadtteile in Barcelona

 

  • Barri Gòtic – das Gotische Viertel
    Im Berzirk Ciutat Vella befindet sich einer der ältesten Stadtteile von Barcelona, El Barri Gòtic.

Das Gotische Viertel wird im Südwesten durch die Einkaufs- und Flaniermeile Las Ramblas begrenzt, im Nordwesten durch die Plaça de Catalunya und im Südosten durch den Hafen. Charakteristisch für das Viertel sind die kleinen Plätze und vielen engen und verwinkelten Gassen. Für die Touristen und Einheimischen gibt es zahlreiche Möglichkeiten hier ihre Zeit zu verbringen. Entweder schlendert man durch die große Anzahl an Geschäften oder besichtigt einige der faszinierenden Sehenswürdigkeiten und Plätze, die Barri Gòtic zu bieten hat. Darunter befinden sich unter anderem die Kathedrale von Barcelona, das Museu d'Història de la Ciutat de Barcelona, die Plaça del Rei sowie die Plaça Reial.

 

  • Born
    Dieser malerische Bezirk ist einer der beliebtesten Stadtteile zum Wohnen geworden.

Einer der ältesten Stadtteile Barcelonas befindet sich östlich vom Parc de la Ciutadella und westlich von El Barri Gòtic. In die Instandhaltung wurde viel Geld investiert und das Ergebnis ist äußerst sehenswert. Das Leben in Born ist nicht sonderlich touristisch geprägt, weshalb gern Einheimische oder Touristen vorbeischauen, um in den stimmungsvollen Straßen die Architektur, die kulturellen Attraktionen und die schönen Boutiquen zu besichtigen. Bewohner aus dem Ausland schätzen den Stadtteil für sein Nachtleben und die sehr gehobene Atmosphäre. Tagsüber sind vor allem die einzigartigen Boutiquen bei Shoppern sehr beliebt, welche sich anschließend in den tollen Bars und Restaurants erholen und stärken. Sehenswert sind in Born die Konzerthalle Palau de la Música Catalana, der Markt Mercat de Santa Caterina, das Picasso-Museum und der Zoo von Barcelona.

 

  • L´Eixample Dreta – Stadtviertel des Modernisme
    Der große, moderne und gehobene Stadtteil ist die geistige Heimat der Modernista-Architektur.

Er erstreckt sich durch das Zentrum der Stadt und ist bei Einheimischen und Touristen auch wegen seiner Sicherheit sehr beliebt. Der im Schachbrettmuster errichtete Stadtteil wird auf der linken Seite durch den glamourösen Passeig de Gràcia begrenzt. Wer durch l´Eixample Dreta schlendert kommt an verstreuten Villen, Gaudís außergewöhnlicher La Pedrera und Casa Battló, dem Museum Fundació Antoni Tàpies aber auch einladenden Schaufenstern vorbei. In den breiten Alleen befinden sich Restaurants, Cafés, Bars, Nachtclubs, Supermärkte und Drogerien. Verkehrstechnisch ist der Stadtteil wunderbar zu erreichen. Viele Bus- und Metrolinien in l´Eixample Dreta sorgen für eine hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.

 

  • El Raval – Zwischen zwei Welten
    Tagsüber ratsam, abends achtsam

El Raval befindet sich im Berzirk Ciutat Vella. Die östliche Grenze bildet die La Rambla während der Westen des Stadtteils an den Hausberg Montjuïc grenzt. Die südliche Spitze verläuft im Hafen, die nördliche Grenze ist die Plaça Catalunya und die Plaça Universitat. Ursprünglich gab man dem südlichen Teil des Viertels Bario Chino, was soviel wie Chinatown heißen sollte. Heutzutage kommen 50 % der Bevölkerung außerhalb von Spanien, besonders aus Indonesien und Pakistan. Die Kriminalität und Prostitution, für die El Raval bekannt war, ist zwar in den letzten Jahren ein wenig zurückgegangen und man kann tagsüber problemlos dem Viertel einen Besuch abstatten. Nachts ist es jedoch weiterhin ratsam vorsichtig zu sein. Neben den wunderschönen Bauwerken Palau Güell, Gran Teatre del Liceu und dem Museu d'art Contemporani bietet El Raval eine Vielzahl an gemütlichen Cafés und Restaurants aber auch exquisite Geschäfte vom Antiquitätenhändler über Meeresfruchtstände bis hin zu Designer-Boutiquen. Jahrelang machte man einen großen Bogen um das dunkel Viertel, aber wie ein Phönix aus der Asche verwandelte es sich mit der Zeit in einen Anziehungspunkt für trendiges Jungvolk, Kunstagenten, Immobilienmakler und Boutiquenbesitzer. Ein Besuch ist in jeder Hinsicht zu empfehlen.

 

  • La Sagrada Família
    Ruhig und weniger touristisch

Der Name des Stadtteils sagt schon alles. Hier befindet sich Gaudís unvollendetes Meisterwerk Sagrada Familia, eine unglaublich gewagte, gotische Basilika. Dank der Namensgeberin ist der Stadtteil ein Anziehungspunkt für Touristen und Einheimische, die das imposante Bauwerk oder die Baufortschritte, die noch bis voraussichtlich 2026 gehen sollen, begutachten möchten. Die Gegend um die Sagrada Familia ist sehr touristisch und hat mit den geschäftigen Straßen in der Altstadt in den Vierteln El Raval und Born nichts gemein. Hier geht es relativ ruhig und unspektakulär zu, was hauptsächlich an der Bevölkerung, die aus Berufstätigen und älteren Leuten zusammengesetzt ist, liegt. Nach der Besichtigung der Sagrada Familia bieten sich die vielen typisch katalanischen Tapas-Bars, Cafés und Souvenierläden an, um gemütlich einzukehren. Der Stadtteil ist für Ruhesuchende sehr beliebt, da durch den wenigen Verkehr und das fehlende Shoppingangebot eine beruhigende Atmosphäre kreiert wird. Jedoch ist das Viertel ideal für Feinkostliebhaber, deren Herz für Süßwaren, Fisch und Obst höher schlägt.

 

  • Barceloneta – Stadtteil zwischen Strand und Hafen
    Dieser entspannte Stadtteil am Strand ist bei jung und alte das ganze Jahr über sehr beliebt.

Die obere Grenze von Barceloneta bildet das Viertel Born, die übrigen Seiten werden vom Hafen und vom Mittelmeer eingegrenzt. Der Strand hatte lange Zeit seinen Glanz verloren und wurde regelrecht gemieden. Durch die Olympischen Spiel im Jahr 1992 wurden durch gewaltige Renovierungsarbeiten entlang der ein Kilometer langen Küste neues Leben in Barceloneta eingehaucht. Die neu entstandenen Gebäude und Einrichtungen und der gestriegelte Anblick machen das Viertel zur beliebtesten „Spielwiese“ der Stadt. Entstanden ist der Stadtteil durch König Felipe, der die Bevölkerung aus dem Parc de la Ciutadella verdrängen hat, um eine Festung für sich bauen zu können. Die Einwohner wurden in den Süden verdrängt, ins heute Barceloneta. Vor allem Fischer und Fabrikarbeiter ließen sich hier nieder und eröffneten zahlreiche Fisch-Restaurants, von denen auch noch heute eine kleine Anzahl die Gäste mit Meeresspezialitäten verwöhnt. Neben dem Strand sollte auch das Museu d'Història de Catalunya, der örtliche Markt mit Früchten, Süßigkeiten, Nüssen, Kuchen und Brot aufgesucht werden.

 

  • Montjuïc
    der Hausberg von Barcelona

Der Stadtteil Montjuïc ist ein Hügel im Süden des Stadtzentrums und wird am Rande von mehreren Wohngebieten gesäumt. Mit seinen 173 Metern dominiert der Montjuïc die Skyline der Stadt und dient vielen als Orientierungshilfe. Berühmt ist er für seine fantastische Aussicht, das Olympiastadion, das Poble Espanyol und das Museum von Joan Miró. Für viele Touristen und Einheimische ist der Hausberg die perfekte Möglichkeit ins Grüne einzutauchen, wenn man von der grauen Stadt etwas Abstand benötigt.

Um den Berg bequem zu „besteigen“, bietet sich eine Fahrt in der schwindelerregenden Seilbahn an. Diese beginnt im Hafen und endet am Castell de Montjuïc, welches auf dem Gipfel thront. Von der U-Bahn-Station können Besucher mit ihrer Fahrkarte die Standseilbahn nutzen oder zu Fuß den Berg erkunden. Auf dem Berg fanden bisher zwei gewaltige Events statt: Die Weltausstellung im Jahr 1929 und die Olympischen Sommerspiele 1992.

 

  • Gràcia
    das Künstler- und Studentenviertel

Der Stadtteil Gràcia beherbergt den wunderschönen Park Güell, der vom Meisterarchitekten Antoni Gaudí erschaffen wurde. Das Viertel selbst unterscheidet sich sehr von seinen Nachbarn. Während die Straßen in L'Eixample großzügig gebaut wurden, herrscht in Gràcia das absolute Chaos. Gemütliche Plätze sind überall verteilt und kleine schmale Gassen und Straßen schlängeln sich durch das Viertel. Berühmt ist dieser Stadtteil vor allem wegen seines traditionellen Stadtfestes Fiesta Major, welches jedes Jahr an den beiden Wochenenden nach dem 15. August stattfindet.